Sunday, September 10, 2006

 
Die Parole war: Früh aufstehen. Da Pierre seinen Flieger zu einem Sprachkurs in Dublin bekommen musste und außer mir niemand mit Führerschein im Haus war, vollzog ich dergleichen Sonntag morgen. Um acht fuhren wir in Pontoise los um zum Charle de Gaulle- Flughafen zu kommen. Baustellen, Kreisverkehr, Servolenkung (unser Bensheimer-Twingo hat keine) und Geschwindigkeitsbegrenzungen von 90 Km/h außerhalb und 110 Km/h auf der autoroute machten mir zuerst das Leben schwer aber auf der Rückfahrt, hatte ich mich dann auch daran gewöhnt. Der Clio fährt sich eben auch nicht groß anders als der Twingo. Der Flughafen "de Gaulle" - zumindest der Bereich 1 - ist ein häßlicher Betonklotz, mit recht niedrigen Decken, viel zu vielen Menschen und verwirrenden Wegbeschreibungen. Es brauchte uns schon einige Zeit um den richtigen Check-In (unten tief im Keller) zu finden und Pierre sicher durch den "Point of no return" zu bringen.


Am Nachmittag habe ich mich dann mit Nora auf ein Park-Picknick getroffen. Da mir allerdings zu viele Leute um Sacré Coeur rumspringen, konnte ich Nora dazu zu bewegen, dass wir ein weniger touristisches Plätzchen aufsuchen würden. Der wunderschöne Parc des Buttes Chaumont war dann zwar ebenso überfüllt aber eben weniger mit Knippswütigen, als mit Einheimischen, die das wunderbare Wetter genossen.


















Wie es sich für Frankreich gehört haben wir Baguette mit Käse, Thunfisch-Riellette gegessen, dazu einen Salat, Tee und Cidre. Nach einer ausgedehnten Ruhepause haben wir uns noch den Park angeschaut, in dessen Mitte ein See positioniert ist, welcher eine hochangelegte Insel beherbergt, die einen schönen Blick auf die Umgebung bietet. Allerdings war der Aufstieg mit Mückenschlucken verbunden welcher wir dann mit dem "letzten Softeis" (Verkäufer) vertrieben wurden.

Danach haben wir uns dann noch ein Weinchen geholt, Fight-Club geschaut und ich konnte es mir nicht nehmen lassen ein wenig Spannung zu erzeugen, indem ich Rotwein über ihren Teppich lehrte. Es scheint so, dass des öfteren wenn wir aufeinandertreffen, ein Haufen Salz im Spiel ist (Ich denke da an die FSR-Weihnachtsfeier bei Dominik ;)).

Mit dem ausprobieren einer neuen Heimroute über Cergy-Pontoise war ich dann auch tatsächlich 1:45 Std. später zu Hause, was für nachts gar keine schlechte Zeit war.
Comments:
WAS SOLLN DAS HEISSEN?
 
hey, kein Dating auf meiner Seite!
 
Spießer!
 
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