Sunday, December 03, 2006
Ok, bevor ich mich wieder auf den Weg zum Bahnhof machen muss, habe ich noch genau 14 Minuten, deshalb werde ich mich auf das Wochenende beschränken. Während die Woche mit versuchtem Lernen relativ unspektakulär verlaufen ist, habe ich mich nach meinem freitäglichen Fächermarathon mit Nora getroffen um auf einer Party ein wenig Entspannung zu suchen. Es waren Arbeitskollegen von Nora und dementsprechend, war die alkoholische Versorgung bestens gewährleistet. Hierbei musste ich allerdings feststellen, dass, entgegen der deutschen Angewohnheit, bei den anwesenden Kolumbianern Alkohol nicht mit Tanzen korreliert. Während in Deutschland durchaus das Bewegungspotential der Feiertauglichen anhand des Alkoholspiegels zu erkennen ist, war man schon gleich zu Anfang bereit rhytmische Bewegungen zu erzeugen, welche ich nur mit Anstrengung - und Alkohol - erzeugen hätte können. Allerdings war ich fähig derselben wieder durch meine ausserordentliche Fähigkeit meine konventionelle Lebensplanung darzulegen, wett zu machen. Auf die Frage hin wie denn meine Zukunft aussehen würde und dass ein "Ich habe keine Ahnung" nicht zutrefflich wäre, da doch jeder Vorstellungen von dem Kommenden habe, musste ich also meine wahre Gesinnung offenbaren: Plan a) war als nackter Poolputzer und Schmarotzer im Sommer auf Noras Pool aufzupassen (Wenigstens eine hier, die mal ordentlich Geld verdienen wird ;)) da aber die Winter in europäischen Gefilden relativ kalt werden können, entschloss ich mich dann auf Plan b umzusatteln: Langzeittudent, arbeitslos, Pornostar mit 50 ("Sugar Daddy") und wie Nora mich dann an meine grundsätzlichen Ambitionen erinnerte, Bankraub mit 55, Verfolgungsjagd bis an die französische Steilküste, und dann umringt von einem Heer blautragender Polizisten, das Gehirn manierlich ins Nirvana blasen. Mein Gesprächspartner schien augenscheinlich kaum an meinen ehrlichen Motiven zu zweifeln und legte mir nah dieselben noch einmal zu überdenken.
Zu meiner Rechtfertigung führte ich dann die erfolgreichste Leipziger Politikwissenschaftlerin Katja Kassin an und glaube den ein oder anderen mitleidigen BLick eingefangen zu haben...
to be continued (irgendwann)
Zu meiner Rechtfertigung führte ich dann die erfolgreichste Leipziger Politikwissenschaftlerin Katja Kassin an und glaube den ein oder anderen mitleidigen BLick eingefangen zu haben...
to be continued (irgendwann)
